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Teilhabe an der mediatisierten Gesellschaft - Informationsrepertoire von Menschen mit Beeinträchtigungen

Hintergrund

Gesellschaftliche Teilhabe ist ohne Medien kaum denkbar. Digitale Medien können gerade für Menschen mit Behinderungen die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten erweitern. Sie haben zumindest das technische Potential, Informationen so anzubieten, wie es den Bedürfnissen und Vorlieben der Menschen entspricht. Das Internet und soziale Medien ermöglichen es, vielfältige Informationsquellen zu erschließen und Netzwerke aufzubauen, um individuelle Informations- und Kommunikationsbedürfnisse zu befriedigen.

Ob und wie diese Möglichkeiten genutzt werden, hängt von verschiedenen Bedingungen ab: Sind Angebote tatsächlich barrierefrei zugänglich? Haben die Nutzer_innen tatsächlich Zugang, was den Medienbesitz und die Möglichkeiten der selbstbestimmten Nutzung angeht? Sind die entsprechenden barrierefreien Angebote auffindbar bzw. werden sie gefunden? Auch die Lebensbedingungen, das Umfeld und die soziale Herkunft, das Alter sowie die Bildung  beeinflussen die Mediennutzung erheblich.                          

Ziel

Mit der Arbeit sollen Grundlagendaten erhoben werden, wie sich Menschen mit Beeinträchtigungen informieren und wie vielfältig ihr Repertoire an Medien und Informationsquellen ist.
Wie beeinflussen Behinderungen und Beeinträchtigungen die Zusammensetzung und Vielfalt des individuellen Informationsrepertoires? Welches Gewicht haben andere persönliche Faktoren wie sozio-ökonomische Lebensbedingungen oder soziale und materielle Ressourcen?

Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche persönlichen und Umweltfaktoren förderlich bzw. hinderlich sind, dass Menschen mit Behinderungen kompetent und selbstbestimmt ein vielfältiges Repertoire an Medien für die eigenen Informationsbedürfnisse nutzen können.

Methodik

Im ersten Schritt werden in einer standardisierten Befragung (online und persönlich) Menschen mit Behinderungen befragt, welche Informationsquellen sie für welche Informationsbedürfnisse nutzen und wo Barrieren und Probleme auftreten.  Der Schritt dient dazu, Nutzer_innentypen zu identifizieren.

Im zweiten Schritt werden mithilfe von Leitfaden-Interviews und Medientagebüchern die Nutzer_innentypen näher untersucht, um Erklärungen für Nutzungsmuster zu finden.

Kontakt

Dipl.-Journ. Anne Haage

Mail: annegret.haage@tu-dortmund.de