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Die Berufswelt spricht UK- Eine Studie zur Implementierung von Unterstützter Kommunikation in der Erwerbstätigkeit

Dissertationsvorhaben Mariam Maleki

Hintergrund

Kommunikationsfähigkeit ist eine der bedeutendsten Grundlagen um Kompetenzen und Kenntnisse im Arbeitsleben weiterzuentwickeln und darzustellen. Menschen mit schweren Kommunikationseinschränkungen haben ein Recht auf Partizipation am Arbeitsleben, sei es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder in speziellen Förder- und Betreuungsgruppen (vgl. § 136, SGB IX & UN-BRK).

Umso erstaunlicher ist es, dass Unterstützte Kommunikation (UK) in diesem Bereich bisher wenig Aufmerksamkeit bekommt. Für Personen die auf UK angewiesen sind bedeutet dies, Grundbedürfnisse und Wünsche nicht äußern zu können. Einer Berufstätigkeit nachzugehen ist ohne Unterstützung der Kommunikationsfähigkeit für nicht-sprechende Menschen kaum vorstellbar. Während UK in Schulen zum festen Bestandteil der Förderung zählt, sind unterstützt kommunizierende Menschen in der beruflichen Lebenswelt auf sich alleine gestellt.  Oftmals erleben sie erhebliche Barrieren in der Arbeitswelt.

Ziel

Dieses Dissertationsvorhaben soll der Fragestellung nachgehen, welche Maßnahmen notwendig sind, um UK im beruflichen Kontext zu etablieren. In einem explorativen Forschungsdesign soll die Situation von unterstützt kommunizierenden Personen in NRW untersucht werden. Ziel dieser Arbeit ist es Leitlinien zu entwickeln, welche die Etablierung von UK im Bereich Erwerbstätigkeit konkretisieren.

Methode

Der Forschungszugang beinhaltet eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Methoden. Im ersten Schritt erfolgt über einen quantitativen Zugang eine Befragung zu der Situation von UK-Nutzern. Auf Grundlage dieser gewonnen Daten sollen im zweiten Schritt Experteninterviews durchgeführt werden.