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EASY READING

Projektbeschreibung und –ziel

Der Zugang zu digitalen Inhalten wird für alle Bürger immer wichtiger. Die Komplexität der Inhalte und die Navigation stellen für viele Menschen eine Barriere dar.  Das gemeinsame Forschungsprojekt "Easy Reading" von neun Partnern aus sechs europäischen Ländern befasst sich mit diesen Fragen. Die EU finanziert das Programm im Rahmen ihres Programms Horizont 2020 mit knapp zwei Millionen Euro. Anfang Januar trafen sich die beteiligten Universitäten, Initiativen und Unternehmen zu einer gemeinsamen Konferenz in Linz, Österreich.

Überblick

Kognitive Barrierefreiheit im Internet ist ein großes Forschungsthema. Es ist bisher auch nicht von bestehenden Richtlinien zur Accessibility erfasst. Darum können Menschen mit kognitiver Behinderung auf vielen Webseiten Informationen nur schwer finden oder sich dort zu zurechtfinden.

Das EU-Projekt Easy Reading will dieses Problem mit einer Umgebung (Software-Framework) lösen, die diese Zugänglichkeit von Webseiten verbessert und so den Menschen mit kognitiver Behinderungen hilft, sich auf den jeweiligen Webseiten zu orientieren und die Informationen darauf besser zu verstehen.

Einbindung der Zielgruppe

In diesem interdisziplinären Projekt arbeiten Menschen mit kognitiver Behinderung in allen Entwicklungsphasen von Beginn an als Peer-Forscherinnen und Peer-Forscher mit. Zunächst um die Wünsche der zukünftigen Nutzer besser zu verstehen, später auch bei der Untersuchung der Alltagstauglichkeit. Das inklusive/partizipative –User Centred-Design beachtet in jeder Projektphase die Zielgruppe und ihren Bedarf und stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschung und Entwicklung dann auch „ihre“ Lösungen sind.

Die Entwicklung

Das Software-Framework hilft, indem es die angesurften Webseiten, wenn die Nutzerin oder Nutzer dies wünscht, in Echtzeit personalisiert. Das heißt, die Originalseiten werden dadurch verständlicher und bedienbarerer weil:

·         Das Layout und die Struktur von Webseiten wird anpasst wird;

·         Inhalte auf Webseiten mit Hilfe von Symbolen, Videos etc. anreichert werden;

·         Webinhalte in ein anderes Sprachlevel übersetzt (z.B. Einfache Sprache oder vereinfachte Sprache) werden können;

Die Nutzerinnen und Nutzer können dadurch weiterhin inklusiv mit den Originalseiten arbeiten und werden nicht exklusiv auf eine Sonderseite verwiesen.

Partner

·         Universität Linz (JKU), Austria (Koordinator)

·         Kompetenznetzwerk (KI-I), Austria

·         Technische Universität Dortmund (TUDO), Germany

·         In der Gemeinde Leben gGmbH (IGL), Germany

·         FUNKA Nu AB (FUNKA), Sweden

·         Texthelp Ltd (TEXTHELP), United Kingdom

·         VÄSTRA GÖTALANDS LÄNS LANDSTING (DART), Sweden

·         GEIE ERCIM (ERCIM), France

·         AHTENA I.C.T. Ltd (ATH), Israel

Projektteam der TU Dortmund
(Fakultät Rehabilitationswissenschaften)

Prof. Dr. Ing. Christian Bühler

Jun Prof. Dr. Ingo Bosse,

Dr. Susanne Dirks

Cordula Edler

Laufzeit:

1. Januar 2018 bis 30. Juni 2020

Förderung

Das gemeinsame Forschungsprojekt "Easy Reading" von neun Partnern aus sechs europäischen Ländern befasst sich mit diesen Fragen. Die EU finanziert das Programm im Rahmen ihres Programms Horizont 2020 mit knapp zwei Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:  http://www.easyreading.eu/de/startseite/